Mit Falträdern zwischen Äpfeln, Most und Schwingerfieber, 31. 08

Treffpunkt im Untergrund

Es ist früh am Morgen, Gleis 34 im Zürcher Hauptbahnhof. Axel taucht als Erster auf – perfekt regensicher eingepackt, sein oranges Brompton im Schlepptau. Nach und nach sind wir zu sechst, steigen in den pünktlichen Zug und füllen mit unseren Falträdern keinen Deut zu viel Platz.

O-Ton der Kontrolleurin: „Die sind ja nicht normal!“ 😄
Unsere sechs Bromptons passen in die kleinste Ecke – und das sogar ohne Extrakosten.

Ankunft am Bodensee

Nach knapp einer Stunde erreichen wir Romanshorn. Zwei weitere Brompton-Fahrerinnen stoßen zu uns, das erste Gruppenfoto entsteht – bei strahlendem Sonnenschein, als hätte es die verregnete Woche zuvor nie gegeben.

Die Strecke beginnt direkt am Bahnhof – top ausgeschildert, anders als in Brugg, wo wir erst etwas suchen mussten.

Entspannt durch die Apfelgärten

Unsere kleine Gruppe ist homogen unterwegs – egal ob mit oder ohne E-Motor, wir rollen kompakt durch die malerische Bodensee-Landschaft. Besonders auffallend: die unzähligen Apfelbäume mit reifen roten und grünen Früchten.

Ein Highlight am Wegesrand: Die Apfelkönigin persönlich verteilt knackige Äpfel an die Teilnehmenden – Ramseier Most und Möhl lassen grüssen.

Pausen, Plaudern & Schwingerfieber

Wir wechseln immer wieder die Sitzordnung, jeder fährt mal mit jedem – genau das macht unsere Rides so lebendig. Die große Pause gibt’s auf halber Strecke – und ausgerechnet dort läuft live das ESAF Schwingerfest auf einem Grossbildschirm.

Wer hätte gedacht, dass wir eine kleine Schwingergemeinde im Origami Ride haben? Auch im Zug zurßck nach Zßrich wird eifrig ßber die Finalisten diskutiert.

Ein perfekter Tag auf zwei Rädern

40 Kilometer, 3,5 Stunden reine Fahrzeit, ein Schnitt von 17,8 km/h – und ein Lächeln, das den ganzen Heimweg anhält. Der SlowUp am Bodensee hat gezeigt, wie schön es ist, mit Falträdern und Freunden unterwegs zu sein – entspannt, gesellig, unkompliziert.